Bates Motel – Serienempfehlung

Ich hab mal wieder was für euch. Ein must-see auf Netflix. Bates Motel heißt die feine Serie, die mittlerweile schon 5 Staffeln auf den Weg gebracht hat. 

Worum geht es? 

Bates Motel ist quasi die Vorgeschichte zum Filmklassiker „Psycho“. Es geht um den jungen Mann Norman Bates, der mit seiner Mutter ein kleines Motel betreibt. Die beiden führen eine sehr ungewöhnlich enge Beziehung, die geprägt ist von Liebe, Hass und Vorwürfen. Hinzu kommt, dass Norman Bates immer wieder unter Blackouts leidet.

Was ist Psycho?

Psycho ist ein Film von Alfred Hitchcock aus den 60ern. Besonders bekannt ist die Filmszene, in welcher der Motelbesitzer Norman Bates eine Sekretärin aus Phoenix brutal unter der Dusche ersticht.

Warum führen Mutter und Sohn eine ungewöhnliche Beziehung?

Die Mutter, Norma Bates, ist eine Frau die schon viel mitgemacht hat im Leben. Misshandelt vom eigenen Mann, vergewaltigt vom eigenen Bruder. Norman ist ihr einziger Bezugspunkt im Leben und auch der einzige der versucht sie zu beschützen. Die beiden schlafen zusammen in einem Bett und Norma wird ungemütlich, wenn ihr Sohn den Kontakt zu anderen Frauen sucht.

Was passiert wenn Norman einen Blackout hat?

Wenn Norman wieder in einen Blackout verfällt, bildet er sich ein er sei Norma. Er trägt dann ihre Kleider und versucht sich wie sie zu artikulieren. Dann wird er auch gefährlich für andere Frauen. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.

Warum sollte ich mir die Serie anschauen?

Die Dialoge sind einfach genial und betonen die perverse Beziehung von Mutter und Sohn. Auch das Setting ist sehr außergewöhnlich, denn die Serie spielt in der heutigen Zeit, Wohnungseinrichtung und Kleidung von Norma sind aber Vintage gehalten. Wer Bates Motel anschaut, erlebt eine Mischung aus Spannung, Melancholie und Nostalgie.

 

Meine Top 5 Burger Läden in Nürnberg

(Alle wurden im Titel von mir verlinkt)

Hoserer-Rolly’s amerikanische Küche

Ganz unauffällig und versteckt in der südlichen Außenstadt befindet sich mein erster Geheimtipp in Nürnberg. Der Hoserer. Das Ambiente ist zwar eher schlicht und unspektakulär, dafür sind die Burger umso leckerer und ausgefallener. Der California beispielsweise wird mit Bacon, hausgemachter Avocado-Mayo und Feldsalat serviert und ist mein persönlicher Favorit. Kostenpunkt: 14,90 Euro inklusive Pommes.

Kuhmune

Die Kuhmune ist kein wirklicher Geheimtipp mehr, denn den Laden hat schon fast jeder Burger-Liebhaber aus Nürnberg besucht. Trotzdem empfehle ich die Kuhmune immer gerne weiter, da ich die Burger wirklich sehr lecker finde. Kurz zur Einrichtung: die ist der Hammer! Sehr modern und man fühlt sich sofort wohl. Zur Speisekarte: Alle Burger werden medium serviert und nur auf Wunsch durchgebraten. Mein Liebling ist der Big Mama mit Bacon, Röstzwiebeln und BBQ-Sauce für 9,50 Euro. Pommes kosten 2,90 Euro extra.

Johns Diner

Meinen zweiten Geheimtipp findet ihr in Penzendorf. Das Johns-Diner. Hier sind die Burger zwar nicht ausgefallen, dafür aber typisch amerikanisch. Genauso wie der Einrichtungsstil auch. Man fühlt sich quasi wie im Amerika-Urlaub. Den Baconcheeseburger bekommt ihr mit hausgemachter BBQ-Sauce und einer Portion Pommes. Den Preis habe ich hier nicht auf dem Schirm und er wird online auch nicht angezeigt.

Guerilla Gröstl

Zwar kein Laden, dafür aber mobil. Guerilla Gröstl ist ein Foodtruck, der in Nürnberg, Erlangen und Fürth unterwegs ist, um seine Kunden vor Ort glücklich zu machen. Wo der Truck gerade steht, könnt ihr leicht über Facebook herausfinden. Probieren müsst ihr unbedingt den Baconjam Burger, für 6,90 Euro. Dazu empfehle ich die Depp Fried Potato Chips mit Koriander-Limetten-Creme für 2,00 Euro.

 90419 Burger Bar

Und last but not least: Die 90419 Burger Bar ganz in der Nähe des Nordklinikums. Hier findet ihr nicht nur eine echt schnuckelige Hipster-Bude vor, sondern auch große Burger liebevoll serviert. Ich esse hier immer den Meat Loaf, der einem typischen Bacon Burger mit BBQ-Sauce gleich kommt. Hier bezahlt ihr 12,40 Euro für den Burger und 3,40 für eine Portion Pommes.

Für die Richtigkeit der Preise kann ich nicht garantieren.

 

Ich bin doch kein Roboter

Wie wird aus mir trotzdem eine schlaue Mathematikerin?

„Mathe ist einfach. Das kann jeder schaffen.“ Das behauptet Mathematikprofessor Herold Dehling in einem Interview gegenüber der ZEIT. Ich frage mich, ob das stimmt. Wird Mathe tatsächlich immer schwerer bewertet als es eigentlich ist? Kann das wirklich jeder schaffen? Mir persönlich hat die Mathematik den Schulalltag schwer gemacht. Vielen anderen vermutlich auch.

Aber was ist Mathe überhaupt? „Na Rechnen!“ Wird der Durchschnittsbürger antworten. „Die Lehre der Mengen!“, würde mein Matheprof sagen. „Das Erkennen von Mustern.“, sagt mein Freund. Und damit hat er eigentlich recht.

Nur da beginnt das Problem. Denn wie würde der perfekte Mathematiker aussehen? Naja, wie ein Computer vermutlich. Oder ein Roboter. Denn der erkennt Muster ohne Probleme. Eigentlich ist das quasi seine einzige Aufgabe. Nullen und Einsen, und so weiter.

Doch wie hilft mir das weiter? Denn in der Mathe-Klausur  bin ich trotzdem auf mich gestellt und muss auf meine eigenen Fähigkeiten vertrauen. Doch da fällt mir ein, was ich eigentlich mit dem Computer gemeinsam habe. Auch das menschliche Gehirn mag Muster. Zumindest die Muster, die es schon einmal gesehen hat. Zahlreiche Studien belegen, dass das menschliche Gehirn bei der Wahrnehmung auf Erinnerungen zurückgreift und sie mit neuen Informationen vergleicht. Stellen wir eine Übereinstimmung fest, erkennen wir die neue Information und ordnen sie ein.

Das heißt im Klartext: man muss Mathe einfach üben. Muster immer wieder sehen und durchspielen, um sie leichter zu erkennen. Vermutlich hat er also recht, der Herr Dehling. Mathe kann jeder schaffen. Nur man muss eben bereit sein, einen gewissen Aufwand zu betreiben. Dass mich das nicht freut, ist ja auch klar. Irgendwie hatte ich auf einen kleinen Zaubertrick gehofft, um aus mir ein Mathe-Genie zu machen. Aber was soll’s. Dann werd ich mal loslegen und üben. Meine nächste Mathe-Klausur ist schließlich schon am Dienstag.

Mein Traum von letzter Nacht

Kennt ihr das? Ihr habt einen echt verrückten Traum, der euch ewig nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Mir geht das ständig so. Wenn ich träume, begebe ich mich immer auf ein kleines Abenteuer. Auch letzte Nacht.Wollt ihr wissen wie dieses Abenteuer ausgesehen hat? Los geht’s!

Ich sitze zu Hause mit meinem Freund, als es plötzlich an der Türe klingelt. Es ist eine alte Bekannte. Sie holt mich im Auftrag meiner Eltern ab. Ich gehe also mit, ohne großartig nachzufragen.

Wir sind in meiner Uni. Genauer genommen im Wellness-Bereich meiner Uni. Meine Eltern sagen, sie würden sich um mich sorgen, weil die Uni so stressig ist für mich. Deshalb muss ich mich mal wieder entspannen. Gesagt getan. Wir hüpfen alle ins Schwimmbecken und plantschen. Mein Professor und meine Teamkollegen von Gefragt Gejagt sind auch dabei.  Während wir Spaß haben, werden von uns etliche Fotos geschossen. Ich posiere was das Zeug hält und ziehe unterschiedliche Outfits an. Einmal bin ich eine Braut.

Als wir das Schwimmbad verlassen wollen, wird uns angeboten ein Foto zu kaufen. Überall liegt Geld, teilweise aber Falschgeld. Wir bekommen aber nur ein Foto, wenn wir das richtige Geld vom Falschgeld unterscheiden können. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich Falschgeld erwische.

Zum Schluss müssen wir aber noch mit voller Wucht gegen einen Crash-Test Dummy geschleudert werden, sonst wird uns schwindelig und wir dürfen das Gebäude nicht verlassen. Ich verweigere, merke aber sofort wie sich alles um mich dreht. Also willige ich ein und lasse mich gegen einen Dummy schleudern.

Plötzlich befinde ich mich in einem Krankenhaus, wo meine Mutter untergebracht ist. Sie erzählt mir, dass in der letzten Nacht zwei Pfarrer gestorben sind, die meterweit aus dem Fenster geworfen wurden. Ich ziehe meinen Vorteil aus der Situation und nehme die Handys der verstorbenen Pfarrer an mich. Eins behalte ich, eins schenke ich meiner Mutter. Dann werde ich von einem Arzt gebeten, ihm die Haare zu schneiden. Das kann ich zwar nicht, mache es aber trotzdem.

Dann befinde ich mich mich auf einmal in einem feinen Hotel, wo sich gerade alle auf den diesjährigen Stadtlauf vorbereiten. Auch ich. Es ist schon klar wer gewinnen wird, trotzdem mache ich mit. 10 km sind zu laufen.

Der Stadtlauf beginnt und ich komme ganz gut mit. Mache aber Pause, weil mich meine Feuerwehrkollegen zum essen einladen. Es gibt indisch. Beim essen zeigen sie mir Videos von einem dicken Mann, der lustige Sachen sagt. Ich kann aber nicht lachen. Also laufe ich weiter und weiter und weiter. Nach 5km breche ich ab, denn mich verlassen alle Kräfte.

Dann wache ich auf.

Falls ihr eine Idee habt, wie man diesen Traum deuten könnte: hinterlasst einen Kommentar oder schreibt’s auf Facebook! Damit erstmal gute Nacht 🙂

 

 

 

 

Ein Weihnachtsgedicht

Das Jahr das ist bald wieder aus

und Weihnachten steht vor dem Haus.

 

Kinder singen ihre Lieder,

der Glühwein der verkauft sich wieder.

 

Die Kerzen brennen an dem Baum

Und die Plätzchen sind ein Traum!

 

Auch heuer heißt’s Familienzeit

Ich bin nicht sicher, bin ich bereit?

 

Es geht drunter und auch drüber,

nach Neujahr dann bin ich hinüber.

 

Jedes Jahr muss ich mich quälen,

ich würd euch gern davon erzählen:

 

Opa klaut mit Onkel Hans

den Teller mit der Weihnachtsgans.

 

Oma ist ganz aufgebracht,

sie kocht ja schon seit letzter Nacht.

 

Meine Schwester ist auf Diät

und kommt zum Essen erstmal zu spät.

 

Bruder, Mutter und auch Vater

ham’ vom Glühwein einen Kater.

 

Ich geb mir heut auch die Kante,

denn morgen kommt die doofe Tante.

 

Auch dieses Jahr wird’s spannend sein

ich übersteh das aber nicht allein!

 

 

Bridget Jones’s Baby Horror

Eine Frau, zwei Männer und ein Baby. Und natürlich die wichtige Frage: WER IST DER VATER?

Das beschäftigt Bridget Jones den ganzen Film lang. Der eine ein One-Night-Stand, der andere eine alte Liebe. Beiden sagt sie, dass sie Vater werden und beide nimmt sie mit zum Ultraschall und zum Shopping. Blöd. Denn eigentlich ist ja einer gar nicht der Vater…

…Bridget Jones’s Baby jedenfalls ist ein Film, der wirklich jedes Klischee bedient. Zuerst hat man drei super Charaktere entwickelt: die Single-Frau in ihren Vierzigern, die tot unglücklich ist, dann aber plötzlich schwanger wird. Und auf der anderen Seite die potentiellen Väter. Der super reiche Frauenschwarm, der meint einen Algorithmus für die Liebe gefunden zu haben und der schwer beschäftigte Business-Typ, der früher mal was mit Bridget hatte. So, und dann hat man alle zusammen in einen Topf geworfen und ordentlich durchgemischt. Das Schlamassel ist also perfekt.

Wie geht der Film aus? Ich verrate nichts. Aber ganz ehrlich: ihr könnt es euch ja sowieso denken. Der Film geht halt so aus wie jedes Liebesdrama. Einer ist der Vater, ZACK! Der andere darf den Babysitter spielen. Und wenn sie nicht gestorben sind…

Das Lustige ist: der Film ist eingeschlagen wie eine Bombe! Frauen stehen eben auf so einen Quatsch. Ich auch, manchmal zumindest.

P.S. Falls meine Mädels das lesen: Ich hatte trotzdem Spaß mit euch im Kino! Ehrlich jetzt…

 

Generation Y und die deutsche Einheit

 

Bei uns beginnt die Grenze, also metaphorisch gesprochen, denn unter den jungen Erwachsenen der Generation Y finden sich kaum beziehungsweise keine Zeitzeugen mehr. Einige von uns haben die deutsche Wiedervereinigung am 03.Oktober vielleicht in der Wiege oder im Kindergarten „miterlebt“, kaum aber mehr.

West und Ost: nur noch im Geschichtsbuch

West und Ost, BRD und DDR, neue und alte Bundesländer. Für uns Geschichtsstoff. Wie war das damals eigentlich, im geteilten Deutschland? Wir wissen es nicht. Ok, wir kennen einige Vorurteile, wie beispielsweise, dass Ossis keine Bananen zu essen hatten. Oder dass man teilweise fast zehn Jahre auf einen Trabant gewartet hat. Mehr Wissen haben wir aber nicht.

Allein die Vorstellung, eine Mauer könnte ein ganzes Land spalten, finden wir seltsam. Vergangen Juli erst war ich mit drei Freunden in Berlin. Die Mauer die einst das Stadtbild geprägt hat, ist nicht mehr da. Man sieht höchstens noch Reste der Mauer und Attraktionen wie Checkpoint Charlie, die aber so extrem touristisch aufbereitet sind, dass man sie kaum ernst nehmen kann.

Fernsehen macht Geschichte anschaulich

Was hilft uns dabei, die deutsche Geschichte besser zu verstehen? Wie können wir nachvollziehen, wie sich das Leben im geteilten Deutschland abgespielt hat? Das ERSTE hat da eine Lösung parat: Weissensee. Mit Hannah Herzsprung und Florian Lukas in den beiden Hauptrollen wird eine Geschichte über Zensur, Kommunismus und soziale Strukturen im damaligen Ost-Berlin erzählt.

Genauso authentisch ist der Spion Martin Rauch in der Serie Deutschland 83 unterwegs. Der DDR Grenzsoldat wird in die Bundeswehr eingeschleust und ist fortan in zwei unterschiedlichen Welten unterwegs.

Wer sich heute gefragt hat, was er oder sie mit dem Tag der deutschen Einheit eigentlich anfangen soll, kann die beiden Serien gerne einmal ausprobieren. Mir haben sie geholfen, die damalige Zeit besser zu verstehen.