Hurra wir sind Eltern!

Wir haben uns entschieden. Wir wollen unsere traute Zweisamkeit beenden und unsere Familie vergrößern. Ja ich weiß, wir sind noch im Studium, aber die Dinge sind eben wie sie sind. Gründlich überlegt haben wir uns die ganze Sache natürlich. Nur dass es am Ende dann doch zwei werden, das war schon eine kleine Überraschung.

Mia und Fee heißen die beiden Kitten, die wir uns dann doch recht spontan nach Hause geholt haben. So. Plötzlich zu viert. Damit mussten wir uns erstmal zurecht finden. An dieser Stelle möchte ich einen Freund zitieren, der gesagt hat, dass wir uns jetzt dem Katzentest unterziehen. Katzentest? So genau weiß ich auch nicht was das ist, aber sich eine Katze zuzulegen soll wohl für junge Pärchen eine Art Test sein, ob sie denn als Eltern geeignet wären. Also für echte Kinder, meine ich.

So ein Quatsch, habe ich mir am Anfang noch gedacht, Tiere sind kein Vergleich zu einem Kind. Aber wie es halt so ist im Leben, täuscht man sich manchmal. Das haben wir spätestens dann gemerkt, als eine unserer „Mäuschen“ (wie ich sie liebevoll nenne) Durchfall bekommen hat. Also Fee eingepackt, ab zum Arzt. Der hat dann gleich mal Schonkost angeordnet, was für uns bedeutet hat: Kochen. Für die Katze. Jeden Tag. Hähnchen und Reis. Also gut, wir so locker wie wir sind uns jeden Tag früh um Sieben in die Küche gestellt und für die Fee gekocht. Hat geklappt – Durchfall weg. „Alles ausgestanden“ sagt sich so schön, aber verschreit sich auch leicht. Eine Woche später: Mia hat Durchfall…

Aber es gibt natürlich noch viel mehr aufzuzählen: Katzenklo sauber machen (Windeln wechseln stinkt bestimmt genauso), kuscheln und pflegen, spielen und beschäftigen. Und den kleinen Zähnchen beim Wachsen zusehen. Also kurzum: Ja, wir sind tatsächlich Eltern geworden. Hurra. Bitte erstmal kein Kind.

Advertisements

Träum weiter

Ich sitze im Bus und schließe die Augen. Das Brummen des Motors hat etwas Meditatives. Ich lehne mich zurück und beginne nachzudenken. Nicht etwa über die Wäsche die ich noch waschen muss oder über die Formulare die ich noch auszufüllen habe. Nein, ich denke über meine Zukunftswünsche nach.

Was ist in einem Jahr, was in fünf? Wie will ich in der Zukunft leben und vor allem was will ich erreicht haben? Was sind meine Träume? Mit einem Oldtimer durch Schottland fahren? Journalismus studieren? Eine Fernreise nach Asien machen? Ein Häuschen kaufen und eine Familie gründen? Wenn ich so über diese Dinge nachdenke, fühle ich mich gut. Denn irgendwie ist es wie verliebt sein, man hat einen Traum und an ihn zu denken schüttet irgendwelche Glückshormone frei.

Klar, muss man irgendwie in der Gegenwart leben und nicht zu tief in der Zukunft versinken. Aber schon Mark Twain hat gewusst, wie wichtig Träume sind: „Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen, wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben!“

Jeder kennt den Spruch „Follow your dreams“. Das sollte man in der Regel auch machen, aber Träume sind eben nur Träume. Nicht alles was wir uns wünschen wird irgendwann wahr werden. Ich denke, dass wir Träume haben, weil wir uns dann Mühe geben etwas zu erreichen. Aber ich denke auch, dass Träume dafür da sind, um einfach positiver durchs Leben zu gehen. Weil man daran glaubt, dass irgendwann alles perfekt wird.

Also träumt ruhig weiter! Aber seid nicht enttäuscht, wenn es irgendwann dann mal doch anders kommt als gewünscht. Denn das Leben steckt voller Überraschungen!
Was sind eure Träume? Lasst es mich wissen und schreibt es in die Kommentare.

Tötet das Brautzilla Monster!

Der große Tag ist endlich da! Aber: Der Hut der Schwiegermutter passt nicht zum Rest des Outfits, der Käsekuchen ist nichts geworden und der Bekannte (den man nur aus Höflichkeit eingeladen hat), bringt unangekündigt seine neue Freundin mit. Ein Desaster.

Wie geht man also damit um, am schönsten Tag im Leben? „Alles easy“, sage ich mir und denke an meinen zukünftigen Hochzeitstag. Jetzt sehe ich alles noch entspannt und gelassen. Aber unser großer Tag ist auch noch ein Jahr weit weg. Wie stelle ich sicher, dass ich nicht im Zuge der Vorbereitungen oder an dem Tag selbst zur Brautzilla mutiere und alles kurz und klein schlage, was mir in den Weg kommt?

Auf testedich.de finde ich einen Online-Test, bei dem man herausfinden kann, ob man eine Brautzilla ist. Mein Ergebnis: „Du zeigst erste Anzeichen einer BRAUTZILLA, doch es hält sich noch im Rahmen. Ja, der eine oder andere Tobsuchtsanfall passiert schonmal, aber dann ist die Welt auch wieder in Ordnung. Pass auf, dass du einen klaren Kopf behältst und freue dich auf deine Hochzeit!“

Puh, das muss ich erstmal verdauen. „Anzeichen einer Brautzilla“. Das ist mehr, als ich eigentlich erhofft hatte. Vermutlich darf ich an meinem schönsten Tag im Leben einfach das Atmen nicht vergessen. Langsam einatmen, langsam ausatmen. Ich glaube diesen schlauen Tipp sollte ich auch anderen Bräuten geben. Denn wenn man einmal gut Luft geholt hat, sieht die Welt gleich ganz anders aus.

Bates Motel – Serienempfehlung

Ich hab mal wieder was für euch. Ein must-see auf Netflix. Bates Motel heißt die feine Serie, die mittlerweile schon 5 Staffeln auf den Weg gebracht hat. 

Worum geht es? 

Bates Motel ist quasi die Vorgeschichte zum Filmklassiker „Psycho“. Es geht um den jungen Mann Norman Bates, der mit seiner Mutter ein kleines Motel betreibt. Die beiden führen eine sehr ungewöhnlich enge Beziehung, die geprägt ist von Liebe, Hass und Vorwürfen. Hinzu kommt, dass Norman Bates immer wieder unter Blackouts leidet.

Was ist Psycho?

Psycho ist ein Film von Alfred Hitchcock aus den 60ern. Besonders bekannt ist die Filmszene, in welcher der Motelbesitzer Norman Bates eine Sekretärin aus Phoenix brutal unter der Dusche ersticht.

Warum führen Mutter und Sohn eine ungewöhnliche Beziehung?

Die Mutter, Norma Bates, ist eine Frau die schon viel mitgemacht hat im Leben. Misshandelt vom eigenen Mann, vergewaltigt vom eigenen Bruder. Norman ist ihr einziger Bezugspunkt im Leben und auch der einzige der versucht sie zu beschützen. Die beiden schlafen zusammen in einem Bett und Norma wird ungemütlich, wenn ihr Sohn den Kontakt zu anderen Frauen sucht.

Was passiert wenn Norman einen Blackout hat?

Wenn Norman wieder in einen Blackout verfällt, bildet er sich ein er sei Norma. Er trägt dann ihre Kleider und versucht sich wie sie zu artikulieren. Dann wird er auch gefährlich für andere Frauen. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten.

Warum sollte ich mir die Serie anschauen?

Die Dialoge sind einfach genial und betonen die perverse Beziehung von Mutter und Sohn. Auch das Setting ist sehr außergewöhnlich, denn die Serie spielt in der heutigen Zeit, Wohnungseinrichtung und Kleidung von Norma sind aber Vintage gehalten. Wer Bates Motel anschaut, erlebt eine Mischung aus Spannung, Melancholie und Nostalgie.

 

Meine Top 5 Burger Läden in Nürnberg

(Alle wurden im Titel von mir verlinkt)

Hoserer-Rolly’s amerikanische Küche

Ganz unauffällig und versteckt in der südlichen Außenstadt befindet sich mein erster Geheimtipp in Nürnberg. Der Hoserer. Das Ambiente ist zwar eher schlicht und unspektakulär, dafür sind die Burger umso leckerer und ausgefallener. Der California beispielsweise wird mit Bacon, hausgemachter Avocado-Mayo und Feldsalat serviert und ist mein persönlicher Favorit. Kostenpunkt: 14,90 Euro inklusive Pommes.

Kuhmune

Die Kuhmune ist kein wirklicher Geheimtipp mehr, denn den Laden hat schon fast jeder Burger-Liebhaber aus Nürnberg besucht. Trotzdem empfehle ich die Kuhmune immer gerne weiter, da ich die Burger wirklich sehr lecker finde. Kurz zur Einrichtung: die ist der Hammer! Sehr modern und man fühlt sich sofort wohl. Zur Speisekarte: Alle Burger werden medium serviert und nur auf Wunsch durchgebraten. Mein Liebling ist der Big Mama mit Bacon, Röstzwiebeln und BBQ-Sauce für 9,50 Euro. Pommes kosten 2,90 Euro extra.

Johns Diner

Meinen zweiten Geheimtipp findet ihr in Penzendorf. Das Johns-Diner. Hier sind die Burger zwar nicht ausgefallen, dafür aber typisch amerikanisch. Genauso wie der Einrichtungsstil auch. Man fühlt sich quasi wie im Amerika-Urlaub. Den Baconcheeseburger bekommt ihr mit hausgemachter BBQ-Sauce und einer Portion Pommes. Den Preis habe ich hier nicht auf dem Schirm und er wird online auch nicht angezeigt.

Guerilla Gröstl

Zwar kein Laden, dafür aber mobil. Guerilla Gröstl ist ein Foodtruck, der in Nürnberg, Erlangen und Fürth unterwegs ist, um seine Kunden vor Ort glücklich zu machen. Wo der Truck gerade steht, könnt ihr leicht über Facebook herausfinden. Probieren müsst ihr unbedingt den Baconjam Burger, für 6,90 Euro. Dazu empfehle ich die Depp Fried Potato Chips mit Koriander-Limetten-Creme für 2,00 Euro.

 90419 Burger Bar

Und last but not least: Die 90419 Burger Bar ganz in der Nähe des Nordklinikums. Hier findet ihr nicht nur eine echt schnuckelige Hipster-Bude vor, sondern auch große Burger liebevoll serviert. Ich esse hier immer den Meat Loaf, der einem typischen Bacon Burger mit BBQ-Sauce gleich kommt. Hier bezahlt ihr 12,40 Euro für den Burger und 3,40 für eine Portion Pommes.

Für die Richtigkeit der Preise kann ich nicht garantieren.

 

Ich bin doch kein Roboter

Wie wird aus mir trotzdem eine schlaue Mathematikerin?

„Mathe ist einfach. Das kann jeder schaffen.“ Das behauptet Mathematikprofessor Herold Dehling in einem Interview gegenüber der ZEIT. Ich frage mich, ob das stimmt. Wird Mathe tatsächlich immer schwerer bewertet als es eigentlich ist? Kann das wirklich jeder schaffen? Mir persönlich hat die Mathematik den Schulalltag schwer gemacht. Vielen anderen vermutlich auch.

Aber was ist Mathe überhaupt? „Na Rechnen!“ Wird der Durchschnittsbürger antworten. „Die Lehre der Mengen!“, würde mein Matheprof sagen. „Das Erkennen von Mustern.“, sagt mein Freund. Und damit hat er eigentlich recht.

Nur da beginnt das Problem. Denn wie würde der perfekte Mathematiker aussehen? Naja, wie ein Computer vermutlich. Oder ein Roboter. Denn der erkennt Muster ohne Probleme. Eigentlich ist das quasi seine einzige Aufgabe. Nullen und Einsen, und so weiter.

Doch wie hilft mir das weiter? Denn in der Mathe-Klausur  bin ich trotzdem auf mich gestellt und muss auf meine eigenen Fähigkeiten vertrauen. Doch da fällt mir ein, was ich eigentlich mit dem Computer gemeinsam habe. Auch das menschliche Gehirn mag Muster. Zumindest die Muster, die es schon einmal gesehen hat. Zahlreiche Studien belegen, dass das menschliche Gehirn bei der Wahrnehmung auf Erinnerungen zurückgreift und sie mit neuen Informationen vergleicht. Stellen wir eine Übereinstimmung fest, erkennen wir die neue Information und ordnen sie ein.

Das heißt im Klartext: man muss Mathe einfach üben. Muster immer wieder sehen und durchspielen, um sie leichter zu erkennen. Vermutlich hat er also recht, der Herr Dehling. Mathe kann jeder schaffen. Nur man muss eben bereit sein, einen gewissen Aufwand zu betreiben. Dass mich das nicht freut, ist ja auch klar. Irgendwie hatte ich auf einen kleinen Zaubertrick gehofft, um aus mir ein Mathe-Genie zu machen. Aber was soll’s. Dann werd ich mal loslegen und üben. Meine nächste Mathe-Klausur ist schließlich schon am Dienstag.

Mein Traum von letzter Nacht

Kennt ihr das? Ihr habt einen echt verrückten Traum, der euch ewig nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Mir geht das ständig so. Wenn ich träume, begebe ich mich immer auf ein kleines Abenteuer. Auch letzte Nacht.Wollt ihr wissen wie dieses Abenteuer ausgesehen hat? Los geht’s!

Ich sitze zu Hause mit meinem Freund, als es plötzlich an der Türe klingelt. Es ist eine alte Bekannte. Sie holt mich im Auftrag meiner Eltern ab. Ich gehe also mit, ohne großartig nachzufragen.

Wir sind in meiner Uni. Genauer genommen im Wellness-Bereich meiner Uni. Meine Eltern sagen, sie würden sich um mich sorgen, weil die Uni so stressig ist für mich. Deshalb muss ich mich mal wieder entspannen. Gesagt getan. Wir hüpfen alle ins Schwimmbecken und plantschen. Mein Professor und meine Teamkollegen von Gefragt Gejagt sind auch dabei.  Während wir Spaß haben, werden von uns etliche Fotos geschossen. Ich posiere was das Zeug hält und ziehe unterschiedliche Outfits an. Einmal bin ich eine Braut.

Als wir das Schwimmbad verlassen wollen, wird uns angeboten ein Foto zu kaufen. Überall liegt Geld, teilweise aber Falschgeld. Wir bekommen aber nur ein Foto, wenn wir das richtige Geld vom Falschgeld unterscheiden können. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich Falschgeld erwische.

Zum Schluss müssen wir aber noch mit voller Wucht gegen einen Crash-Test Dummy geschleudert werden, sonst wird uns schwindelig und wir dürfen das Gebäude nicht verlassen. Ich verweigere, merke aber sofort wie sich alles um mich dreht. Also willige ich ein und lasse mich gegen einen Dummy schleudern.

Plötzlich befinde ich mich in einem Krankenhaus, wo meine Mutter untergebracht ist. Sie erzählt mir, dass in der letzten Nacht zwei Pfarrer gestorben sind, die meterweit aus dem Fenster geworfen wurden. Ich ziehe meinen Vorteil aus der Situation und nehme die Handys der verstorbenen Pfarrer an mich. Eins behalte ich, eins schenke ich meiner Mutter. Dann werde ich von einem Arzt gebeten, ihm die Haare zu schneiden. Das kann ich zwar nicht, mache es aber trotzdem.

Dann befinde ich mich mich auf einmal in einem feinen Hotel, wo sich gerade alle auf den diesjährigen Stadtlauf vorbereiten. Auch ich. Es ist schon klar wer gewinnen wird, trotzdem mache ich mit. 10 km sind zu laufen.

Der Stadtlauf beginnt und ich komme ganz gut mit. Mache aber Pause, weil mich meine Feuerwehrkollegen zum essen einladen. Es gibt indisch. Beim essen zeigen sie mir Videos von einem dicken Mann, der lustige Sachen sagt. Ich kann aber nicht lachen. Also laufe ich weiter und weiter und weiter. Nach 5km breche ich ab, denn mich verlassen alle Kräfte.

Dann wache ich auf.

Falls ihr eine Idee habt, wie man diesen Traum deuten könnte: hinterlasst einen Kommentar oder schreibt’s auf Facebook! Damit erstmal gute Nacht 🙂